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June 2017

20 Jahre an der Spitze der Raman-Mikroskopie

Von 1997 bis 2017: Das erste Scanning Nahfeld Optische Mikroskop (SNOM) (links) und WITecs aktuelle alpha300 Raman Mikroskop-Familie.

Die WITec GmbH, ein Hersteller von Raman-Mikroskopen, feiert sein 20jähriges Firmenjubiläum. Die Firma wurde 1997 von drei Physikern aus der Universität Ulm heraus gegründet. 2017 beschäftigt sie fast 60 Mitarbeiter an ihrem Hauptsitz in Ulm sowie in den Niederlassungen in Spanien, China, Japan, Singapur und den USA. Der firmeneigenen Maxime „Focus Innovations“ folgend entwickelte WITec in den vergangenen Jahren erfolgreich neue Technologien und erreichte mit seinen qualitativ hochwertigen, flexiblen und leistungsstarken Geräten eine hohe Kundenzufriedenheit.

Während der vergangenen 20 Jahre hast sich WITec zu einem weltweit agierenden und bekannten Hersteller konfokaler Raman-Mikroskope entwickelt. Als „made in Germany“ Geräte erstaunt es nicht, dass auch das erste produzierte Instrument, ein Nahfeld optisches Mikroskop (SNOM/NSOM), noch immer im Einsatz ist. Es steht an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign. Dr. Julio Soares vom dortigen Frederick Seitz Labor für Materialforschung, der das Gerät betreibt, sagt: „Wir sind stolz, dass wir WITecs erstes NSOM gekauft haben und damals auch bei der Weiterentwicklung des Geräts helfen konnten. Ich denke, es spricht für sich, dass das Gerät mit der Seriennummer eins noch immer ohne wesentliche Reparaturen funktioniert.“

Dr. Olaf Hollricher, Direktor der Forschung und Entwicklung bei WITec, sagt: „Mit der Geschichte der Raman-Mikroskopie und unserer Historie, assoziiere ich als erstes die Begriffe Innovation und Entwicklung. In den vergangenen 20 Jahren erfuhr die Raman-Mikroskopie ganz enorme technologische Fortschritte, was die Untersuchung vieler verschiedener Materialien, von Halbleitern über Textilfasern bis hin zu Krebszellen, ganz entscheidend verbessert hat. Wir haben wesentliche Beiträge zu diesem Fortschritt beigetragen, indem wir ständig neue Konzepte für die Raman-Mikroskopie entwickelten und in unsere Geräte implementierten, wofür wir übrigens mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurden.“

Alle WITec Raman-Mikroskope nutzen die spektrale Information einer Probe, um daraus ein Bild zu generieren, das die chemische Zusammensetzung und die Struktur der Probe darstellt. Was WITecs Raman-Mikroskope von Beginn an auszeichnete, ist ihre enorme Geschwindigkeit mit Integrationszeiten von wenigen Millisekunden pro Pixel. In den 90er Jahren brauchte man für gewöhnlich eine Minute Integrationszeit pro Pixel. WITec-Kunden waren mit ihren Geräten also viel schneller als jemals zuvor. WITec war übrigens auch die erste Firma, die Raman-Mikroskopie mit anderen bildgebenden Techniken in einem Gerät kombinierte. Die jüngste Innovation für solche korrelative Mikroskopie ist das Raman Imaging - Scanning Electron (RISE) Mikroskop, womit man in einem Gerät Raman- und Elektronenmikroskopie vornehmen kann. Besonders die Elektronenmikroskopiker zeigen großes Interesse an der RISE-Mikroskopie.

Dr. Joachim Koenen, Geschäftsführer von WITec, sagt: „Wir sind sehr zufrieden mit WITecs Erfolg während der vergangenen 20 Jahre. Auf unsere Raman-Mikroskope und die darin implementierten, selbst  entwickelten Techniken können wir stolz sein. Mit unseren Kunden aus der Wissenschaft und der Industrie arbeiten wir seit vielen Jahren sehr erfolgreich zusammen. Natürlich haben wir auch noch neue Ideen, die wir gerne umsetzen möchten. Deshalb schaue ich optimistisch in die Zukunft und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit der hoffentlich weiter kräftig wachsenden WITec-Familie.“

Press Release in German (325 KB)
Press Realeas in English (391 KB)
March 2017

TrueSurface – Das Original für topographisches Raman Imaging neu definiert

Neuerungen bei Topographienachführung für Raman Imaging

 

WITec, Erfinder des topographischen Raman Imagings, präsentiert auf der Pittcon 2017 in Chicago die nächste Generation seines patentierten, optischen Profilometers TrueSurface. Die Kombination aus Oberflächenanalyse und spektraler Raman Aufnahme ermöglicht topographisches Raman Imaging auf rauen und unebenen Proben. Mit dem neuen TrueSurface können topographische 3D Raman-Aufnahmen noch schneller und benutzerfreundlicher in einem Messvorgang erzeugt werden.

Wie das funktioniert, sehen hier in einem Video.

„Mit der Entwicklung von TrueSurface wurde erstmalig topographisches Raman Imaging möglich. Nun haben wir die Stärken unseres Systems noch weiter ausgebaut.“ erläutert Dr. Olaf Hollricher, Geschäftsführer der Entwicklung bei WITec „Das enorme positive Feedback unserer Kunden bestätigt uns darin, dass die chemische 3D Oberflächen-Analyse mit TrueSurface ein Erfolgskonzept ist, das in der akademischen und industriellen Forschung großen Anklang findet.“

Mit TrueSurface werden Raman-Spektren präzise auf oder in einem vom Nutzer einstellbaren Abstand zur Probenoberfläche aufgenommen. Dadurch wird die Verteilung chemischer Bestandteile im Untersuchungsmaterial dreidimensional sichtbar. Raue, schräge oder irregulär geformte Materialien können damit genauso effizient untersucht werden wie flache Standardproben. Die Anforderungen an die Probenpräparation können damit deutlich reduziert werden.

Da der TrueSurface Sensor während der gesamten Messung aktiv den Abstand zwischen Objektiv und Probenoberfläche kontrolliert, wird der Untersuchungsbereich ständig im Fokus gehalten und somit der bei einer Langzeitmessung unvermeidbare thermische Drift ausgeglichen. Das Ergebnis sind scharfe, chemische 3D Raman-Bilder mit Auflösung im Sub-Mikrometer-Bereich.

Untersuchungen von pharmazeutische Tabletten, Emulsionen, geologischen Proben, komplexen Halbleiterstrukturen und vieler anderer Materialien können von der leichten Handhabung, dem beschleunigten Arbeitsablauf und den methodischen Vorteilen profitieren, die das neue TrueSurface bietet.

„TrueSurface ist für alle geeignet, die eine Probe ohne großen Aufwand einfach unter das Mikroskop legen und chemisch analysieren möchten“, erklärt Dr. Joachim Koenen, Geschäftsführer bei WITec. „Außerdem liefert die Kombination aus konfokalem Raman Imaging und optischer Profilometrie zusätzliche Informationen zur chemischen Verteilung der Probenbestandteile, die für unsere Kunden von großem Nutzen sind.“

 

March 2017

Oldest fossils detected by Raman imaging

Dominic Papineau and Matthew Dodd in the Geological Spectroscopy Laboratory.
Copyright: UCL (UK)

When did life on Earth begin? Based on new Raman data from microfossils, scientists have dated the origin of life to at least 3,77 billion years ago.

Bubbling submarine-hydrothermal vents are believed to be the places where life on Earth emerged. Whether that happened 3.5 or 3.7 billion years ago or even further into the past is subject of intense discussion in the scientific community. Why? Because it is hard to determine whether or not chemical traces in very old sedimentary rocks– so called microfossils – are metamorphosed products of biological organisms. Dominic Papineau, a geologist who has long followed the tracks of early life, and PhD student Matthew Dodd, both from University College London (UK), along with colleagues used a microscopic approach to look for the answer. With optical microscopy they imaged thin sections from fragments found in the Nuvvuagittuq Supracrustal Belt (NSB) in Canada that once belonged to a very early oceanic crust. They identified 50 – 200 μm rosette-like structures.

Through chemical imaging performed with a WITec alpha300R confocal Raman microscope, the scientists could identify the compounds – calcite, haematite, quartz, magnetite and apatite - therein and their spatial distribution. Modern iron-oxidizing bacteria living in hot vents can form Fe-containing filaments and tubes. For that reason scientists believe that similar structures in much older rocks indicated biogenic origin. Similar structures found in Løkken jasper in Norway that geologically is somewhat younger than the NSB had already been attributed to mineralized bacteria. So the authors of the current study suggested that the carbonate rosettes they had seen are also of biogenic origin. They concluded: “Preservation in the NSV of carbonaceous material and minerals in diagenetic rosettes and granules that formed from the oxidation of biomass, together with the presence of tubes similar in mineralogy and morphology to those in younger jaspers interpreted as microfossils, reveal that life established a habitat near submarine-hydrothermal vents before 3,770 Myr ago and possibly as early as 4,290 Myr ago”.

 

In an email, Dominic Papineau wrote: “We used the WITec micro-Raman to map, down to sub-micron scales, the minerals associated with the oldest microfossils on Earth. This was vital to the discovery of key structures like rosettes, granules as well as minerals associated with the filamentous microfossils such as micron-size apatite, carbonate, and graphitic carbon, all of which point to the metamorphosed mineralised product of decayed microbial organic matter.”

 

UCL film with M. Dodd and D. Papineau explaining their microfossil study

UCL press release

The study was published in nature.

February 2017

Ein neues, intuitives Bedienkonzept revolutioniert die konfokale Raman Mikroskopie

Der neue Suite FIVE Software-Assistent unterstützt den Anwender von den ersten Einstellungen, über die Aufnahme der Daten bis hin zur Analyse und Bild-Erstellung.

Erweiterte Funktionen, vereinfachte Arbeitsabläufe und verbesserte Hardware-Kontrolle

WITec, führender deutscher Hersteller konfokaler Raman- und Rastersonden-Mikroskope, präsentiert auf der Pittcon 2017 in Chicago das Bedienkonzept Suite FIVE, eine Weiterentwicklung der Bedienoberfläche für WITec Mikroskope. Die Schwerpunkte der Entwicklung lagen dabei auf einem neuen Software-Assistenten, zusätzlichen Funktionen zur Daten-Analyse und einer vereinfachten Hardware-Bedienung und -Automatisierung. Suite FIVE ermöglicht dem Anwender, in kürzester Zeit alle relevanten Proben-Informationen zu analysieren. Alle Raman-, AFM-, und SNOM-Mikroskope sowie WITec’s korrelative Techniken werden durch die Software unterstützt.

„Suite FIVE verbindet neue Funktionen mit einem vereinfachten Bedienkonzept von Soft- und Hardware. Automatisierte Arbeitsabläufe und die intuitive Benutzeroberfläche beschleunigen die Prozesse und verbessern die Ergebnisse bei der Daten-Aufnahme und -Analyse.“ so Dr. Joachim Koenen, Geschäftsführer bei WITec.

 

 

Neue Funktionen erhöhen die Software-Leistung und erleichtern die Bedienbarkeit:

Der neue Software-Assistent führt den Nutzer durch die gesamte Messung: von den ersten Einstellungen, über die Aufnahme der Daten bis hin zur Analyse und Bild-Erstellung wird der Anwender durch Voreinstellungen und Analyse-Empfehlungen unterstützt. Dadurch wird dem Nutzer der Einstieg in die Software erleichtert und vorhandene Anwendungskenntnisse werden verbessert.

Die neue TrueComponent Analyse ist eine einzigartige Nachbearbeitungsfunktion für konfokales Raman Imaging: Automatisch wird die Anzahl der Komponenten in der Probe anhand spektraler Informationen erfasst und im Bild lokalisiert. Durch die TrueComponent Funktion wird so die Analyse umfangreicher Datenmengen extrem beschleunigt und vereinfacht.

Auch die Hardware-Kontrolle wurde bei Suite FIVE überarbeitet. Der neue Bedien-Controller EasyLink bietet eine intuitive und komfortable Möglichkeit, den motorisierten Tisch, die Weißlichtquelle, die Laserleistung, den Autofokus, die Cantilever-Position und die Objektiv-Auswahl im neuen automatisierten Objekt-Revolver zu steuern. Unabhängig vom Erfahrungsstand wird dem Nutzer dadurch eine schnell erlernbare und nachvollziehbare Mikroskop-Bedienung ermöglicht.

„Das Zusammenspiel der neuen Soft- und Hardware Funktionen bei Suite FIVE ist einzigartig und wirkt sich positiv auf Qualität und Geschwindigkeit der Untersuchungen aus. Die neue TrueComponent Analyse ist dabei eines der Aushängeschilder. Etwas Vergleichbares gibt es nicht auf dem Markt.“ so Dr. Olaf Hollricher, Geschäftsführer der Entwicklung bei WITec. „Durch das neue Bedienkonzept wird ein vollkommen neues Anwendungs-Erlebnis erzeugt. Die Vorteile dieser Entwicklung können vom Nutzer sofort erfasst werden.“

WITec Suite FIVE wird bei der Pittcon Messe und Konferenz 2017, am WITec Stand Nr. 1638, in Chicago, Illinois, vom 5. Bis 9. März 2017, präsentiert.

Pressemitteilung auf Deutsch (266 KB)
Pressemitteilung auf Englisch (262 KB)
November 2016

WITec eröffnet neue Niederlassung in China

WITec Niederlassung in Peking, untergebracht im German Centre des Landmark Towers im Chaoyang Central Business District.

WITec, Hersteller von nano-analytischen Mikroskop-Systemen, eröffnete unlängst eine neue Niederlassung in Peking. Die Zweigstelle in der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaft ermöglicht es WITec, seine Marktpräsenz zu erweitern und den Bedürfnissen der wachsenden Kundenzahl besser zu entsprechen. Die Niederlassung wird sich vor allem um den Vertrieb sowie den technischen Kundenservice in China kümmern. Außerdem wird durch Produktdemonstrationen und Probenmessungen chinesischen Wissenschaftlern die Möglichkeit gegeben, sich selbst von den Vorteilen den Raman-, AFM-, SNOM- und korrelativen Mikroskopie-Lösungen von WITec zu überzeugen.

WITec RegionalDirector China DrDingShuo

Dr. Ding Shuo, neu eingesetzte Regional-Direktorin für WITec’s chinesischen Markt.

„Unser innovativer Geist passt perfekt zu der hiesigen Dynamik und dem rasanten technologischen Fortschritt in China. Mit unserem neuen Büro sprechen wir direkt die Menschen vor Ort an, die mit ihrer Arbeit einen wissenschaftlichen Durchbruch erreichen möchten.“ beschreibt WITec Mitgründer Dr. Joachim Koenen die Gründe für die Eröffnung der neuen Niederlassung.

Die kürzlich neu eingesetzte Regional-Direktorin für WITec‘s chinesischen Markt, Dr. Ding Shuo, erläutert: „Es ist sehr spannend die chinesischen Geschäfte für WITec zu koordinieren. WITec ist eine renommierte und zukunftsweisende deutsche Firma, die Spitzentechnologien rund um Raman und korrelative Mikroskopie entwickelt und produziert. Von WITec‘s Technologien und Erfahrungen werden chinesische Wissenschaftler von der Grundlagenforschung bis hin zur Industrie profitieren.“

Zusätzlich zu einem Doktorgrad in Physik und einem Master of Business Administration besitzt Dr. Ding Shuo jahrelange Erfahrung in der Mikroskop-Industrie. Die WITec Niederlassung in Peking ist im German Centre des Landmark Towers im Chaoyang Central Business District untergebracht.

 

 

Die Adresse der Niederlassung lautet:

WITec Beijing Representative Office
德国威泰克(WITec)北京代表处

北京市朝阳区东三环北路8号亮马河大厦1座507室
邮编:100004
Unit 507, Landmark Tower 1, 8 North Dongsanhuan Road, Beijing, PRC., 100004

phone: + 86 6590 0577
shuo.ding@witec-instruments.com

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Pressemitteilung auf Englisch (376 KB)